Bio-Pharma-Ökosysteme
In der Zeit nach den „Blockbustern“ kann eine Entwicklung und Vermarktung von Einheitsmedikamenten nicht erfolgreich sein. Oliver Wyman vertritt einen wesentlich differenzierteren Ansatz, der die unterschiedlichen Merkmale der einzelnen Submärkte – „Ökosysteme“ – berücksichtigt. Sie weisen schließlich jeweils eine eigene Dynamik, eigene Interessengruppen und eigene wirtschaftliche Charakteristika auf. Um innerhalb dieser sich entwickelnden Ökosysteme handlungsfähig zu sein, benötigen Unternehmen:
- Erkenntnisse über das Portfolio aktueller und zukünftiger Produkte. Im Fokus steht, wie sie die Ökosysteme des Gesundheitswesens abbilden. Von F&E über die Vermarktung bis hin zum Vertrieb – ein Unternehmen muss sich an die speziellen Anforderungen jedes einzelnen Ökosystems anpassen.
- Einen Weg in die Zukunft, der auf der Analyse der aktuellen Situation basiert und auch wahrscheinliche Marktveränderungen sowie mögliche Strategien für eine vorteilhafte Positionierung im neuen Umfeld berücksichtigt.
- Kurzfristige Strategien zur Maximierung des Marktzugangs und der Rentabilität neuer Produkte. Diese müssen oft eine größere Schwelle überwinden, um wettbewerbsfähig zu sein und sowohl klinische als auch wirtschaftliche Anforderungen zu erfüllen, die mit wertorientierten Gesundheitsmärkten einhergehen.