Effizientes Management von negativen Wechselkurseffekten für schweizer Privatbanken

Die Aufwertung des Schweizer Frankens hat den Druck auf das Schweizer Vermögensverwaltungs­geschäft zusätzlich zum regulatorischen Druck massiv erhöht. Während Erträge des traditionell international ausgerichteten Geschäfts in Fremdwährungen erwirtschaftet werden, fallen Kosten vorwiegend in Franken an. Dies spiegelt sich in rückläufigen Gewinnbeiträgen des Private Banking und Asset Management wider.

Die jüngsten Wechselkursverwerfungen waren in diesem Ausmass nicht zu erwarten und die Schweizer Banken waren entsprechend wenig darauf vorbereitet. Die Einführung eines Mindestkurses des Frankens gegenüber dem Euro durch die SNB hat die Lage am Devisenmarkt zumindest temporär etwas entschärft. Jedoch verdeutlichen die Wechselkursschwankungen, dass die strukturelle Diskrepanz zwischen den Kosten- und Ertragswährungsquellen ein grundlegendes Problem des Schweizer Crossborder Private Banking ist und eine strategische Antwort erfordern.

Oliver Wyman identifiziert in dem aktuellen Point of View „Effizientes Management von negativen Wechselkurseffekten für Schweizer Privatbanken“ sieben konkrete Hebel, welche eine Privatbank nutzen kann, um dieses strukturelle Problem zu lösen. Dazu gehören sowohl kurzfristig umsetzbare Maßnahmen wie wichtige Veränderungen im Treasury, aber auch längerfristige Möglichkeiten wie die Anpassung der Gebührenmodelle oder Onshoring für Front Office und Nearshoring für Back Office-Dienstleistungen.

Effizientes Management von negativen Wechselkurseffekten für schweizer Privatbanken

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