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Perspectives on Manufacturing Industries 2/2012

Der Maschinen- und Anlagenbau in Westeuropa hat die Krise 2008/2009 gut gemeistert. Bei vielen Unternehmen kehrten Umsatz und Profitabilität schnell auf Vorkrisenniveau zurück. Doch das wirtschaftliche Umfeld hat sich gewandelt. Längst sind hohe Prognoseunsicherheit und starke Volatilität keine vorübergehenden Phänomene mehr, sondern ein Dauerzustand, auf den sich alle Unternehmen einstellen müssen.

Die Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung wächst. Die anhaltende Finanzmarktkrise und neue Regularien wie Basel III führen zugleich dazu, dass die Anforderungen an den Kapitalzugang höher werden – insbesondere für Unternehmen mit schlechten Geschäftszahlen, einem schwierigen Marktumfeld oder einem risikobehafteten Geschäftsmodell. Dies sind Ergebnisse einer Restrukturierungsstudie von Oliver Wyman, die in der Titelgeschichte dieser Ausgabe von Perspectives näher beleuchtet wird. Sie beschreibt, was Unternehmen tun müssen, um sich auf einen möglichen Abschwung vorzubereiten und wie dabei das Vertrauen ihrer Kapitalgeber sichergestellt werden kann.

Darüber hinaus haben wir Sven H. Jezoreck von der Deutschen Bank zu den Herausforderungen von Unternehmen und Banken hinsichtlich Konjunktur, Finanzierung und Krisenbewältigung befragt. Er betont: Wenn alle mit einer Krise rechnen und bereit sind, schnell und angemessen auf Veränderungen zu reagieren, wird sie sich in der Form wie 2008/2009 nicht wiederholen.

Perspectives on Manufacturing Industries 2/2012

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