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Die Rolle der Bank in einer Unternehmenskrise

Teil der Lösung oder Teil des Problems?

Restrukturierungsstudie 2014

In einer Unternehmenskrise kommt Banken eine besondere Bedeutung zu: Sie stellen traditionell den größten Teil des Fremdkapitals und sind damit für das Unternehmen überlebenswichtig. Allerdings stehen Banken angesichts des zunehmenden Wettbewerbs und stärkerer Regulierung neuen Herausforderungen gegenüber. Können Banken vor diesem Hintergrund überhaupt noch Kredite an krisenbehaftete Unternehmen vergeben? Welchen Beitrag können sie zur Lösung einer Unternehmenskrise übernehmen? Und wie können sie sich damit im Wettbewerb von anderen Kapitalgebern differenzieren?

Die neue Oliver Wyman-Publikation „Teil der Lösung oder Teil des Problems? Die Rolle der Bank in einer Unternehmenskrise“ befasst sich mit diesen Fragen und basiert auf den Aussagen von Experten aus Unternehmen, Banken und anderen Kapitalgebern.

Die Ergebnisse geben Anlass zur Diskussion, da sie auf ein möglicherweise neu zu definierendes Rollenverständnis der Bank hindeuten, welches über die Aufgabe des reinen Geldgebers hinausgeht und vielmehr den Anspruch eines kompetenten Krisenlösers einlöst. Auch für Unternehmen sind die Ergebnisse der Studie relevant. So zeigt sie insbesondere die Notwendigkeit, frühzeitig einen Kreis von Finanzierungspartnern aufzubauen und durch proaktive Kommunikation die notwendige Vertrauensbasis für den Fall einer Krise zu schaffen.

 

Die mögliche Rolle von Banken und anderen Geldgebern in einer Unternehmenskrise

Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt die Antwort der Unternehmen auf die Kernfrage der Studie:  

Nur zehn Prozent sehen Banken bereits als „Teil der Lösung“ bei einer Krise, 28 Prozent halten ihre Banken für „Teil des Problems“. Immerhin 63 Prozent gestehen den Banken aber zu, in unterschiedlichen Fallsituationen unterschiedliche Rollen zu übernehmen. Hier gilt es anzusetzen – im Interesse beider Seiten!

 

Die Rolle der Bank in einer Unternehmenskrise

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