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Insights on Automotive Supplier Excellence

Die Automobilzuliefererindustrie befindet sich derzeit in einer komplexen Situation. Einerseits bietet die weltweit starke Nachfrage hohe Wachstums- und Ertragschancen. Andererseits ist die Branche durch starken Wettbewerb, massiven Preisdruck der Automobilhersteller, steigende Komplexität in Produkten, Prozessen und Netzwerken sowie durch dringenden Bedarf an internationalen Partnerschaften in den Bereichen Innovation und Technik geprägt.

Die neue Oliver Wyman-Artikelserie „Insights on Automotive Supplier Excellence” zeigt die Schlüsseltrends der Branche mit Fokus auf diejenigen Funktionsbereiche auf, für die ein fundamentaler Wandel unerlässlich ist, um zukünftigen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können.

Die Artikelserie ist auf Englisch verfügbar.


Ausgabe 1: Footprint Optimization at Automotive Suppliers


Die Automobilindustrie ist im Laufe der vergangenen Jahre immer globaler geworden und Automobilzulieferer haben auf dieser Basis ihre Geschäftstätigkeiten deutlich erweitert. Vor dem Hintergrund der starken globalen Nachfrage war die Optimierung des Produktions-Footprints auch in den vergangenen Jahren bereits unerlässlich. Die Parameter, die die Entscheidungen in Bezug auf Footprint beeinflussen, erleben jedoch einen dynamischen Wandel, der alle Automobilzulieferer dazu zwingt, ihre Strategien zu überdenken. Der Druck, global zu wachsen bleibt dabei allerdings nach wie vor hoch, da dies ein entscheidender Faktor ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Es ist zu beobachten, dass viele Footprint-Neuausrichtungen ihre Ziele verfehlen. Es gibt jedoch Wege, um die Erfolgsrate dieser komplizierten und gleichzeitig wichtigen Projekte zu erhöhen und ihren Erfolg sicherzustellen.

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Ausgabe 2: Sourcing in the Automotive Industry: How Can Suppliers Create More Value?


Automobilzulieferer agieren in einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld geprägt von hohem Druck auf Kosten und Qualität, komplexen Lieferketten und steigenden Risiken. Mit bis zu 70 Prozent haben Kosten für bezogene Waren und Dienstleistungen einen enormen Einfluss auf das Unternehmensergebnis. Auch wenn sich die Automobilindustrie bei der Entwicklung von innovativen und robusten Ansätzen zur Optimierung der Beschaffung bereits an der Spitze befindet und in der Vergangenheit schon beträchtliche Resultate erzielt hat, gilt es darüber hinausgehende Strategien zu entwerfen und zu implementieren. Auf diese Weise können sie ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen. Dabei sollten Top-Manager ihr Augenmerk nicht allein auf die für den Einkauf zuständige Abteilung legen. Stattdessen sollte die strategische Beschaffung im ganzen Unternehmen verankert und entlang der gesamten Lieferkette eingebettet werden.

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Ausgabe 3: Driving Growth of Automotive Suppliers


Neue Anforderungen an Geschäftsmodelle, Kundenerwartungen und Shareholder-Bedürfnisse prägen die heutige Automobilzulieferer-Industrie. Erfolgreiche Unternehmen steigern ihren Umsatz bei gleichzeitiger Verbesserung ihrer Profitabilität. Dies gelingt jedoch nicht allen Unternehmen gleich gut, was unter anderem an den unterschiedlichen Herausforderungen und Möglichkeiten liegt. Entscheidende Erfolgsfaktoren für Wachstum sind getrieben von der Unternehmensgröße, segmentspezifischen Dynamiken und der Fähigkeit, Markttrends zu nutzen. Folgerichtig gibt es keine Strategie, die alle Zulieferer zum Erfolg führt. Die bisher sehr heterogene Unternehmensperformance verdeutlicht die Notwendigkeit für spezifische, auf die Reife des Unternehmens und dessen Marktpositionierung abgestimmte Strategien. Ansätze für Wachstumsoptionen bestehen in regionaler Ausdehnung, Marktdurchdringung und Portfolio-Erweiterung.

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Ausgabe 4: HR Challenges in the Automotive Supplier Industry


Die Automobilindustrie durchlebt zurzeit ihren größten Wandel seit dem frühen 20. Jahrhundert. Um den daraus resultierenden Herausforderungen entsprechend begegnen zu können, müssen Automobilzulieferer Kosten, Qualität und Risiken ganzheitlich managen. Dabei liegt der Fokus auf ihrem zukunftsfähigen Vorteil – ihren Mitarbeitern. Nachdem HR im klassischen Organisationsaufbau lange Zeit eine unterstützende Funktion innehatten, werden ihre Bedeutung immer größer, indem sie die Verantwortung für die Gewinnung, Bindung und Entwicklung von motivierten und hoch ausgebildeten Mitarbeitern tragen. In Zeiten von demographischem Wandel und Fachkräftemangel gewinnt dies immer mehr an Relevanz. Zur erfolgreichen Überwindung von dieser und weiteren spezifischen HR Herausforderungen gibt es vier Wege: Schärfung der Arbeitgebermarke und Gewinnung der richtigen Mitarbeiter, Entwicklung und Befähigung von bestehenden Mitarbeitern, Datenanalyse als Entscheidungshilfe und Neuausrichtung und Neudefinition von HR.

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